Impressionenen aus Ofterdingen

Ortskernsanierung

Die Gemeinde Ofterdingen ist stetig bemüht, für ihre Bürger und Besucher noch attraktiver zu werden.
Das Sanierungsgebiet „Ortsmitte III“ der Gemeinde Ofterdingen wurde im Jahr 2013 in das Bund-Länder-Programm "Stadtumbau West" aufgenommen.
Der bewilligte Förderrahmen liegt aktuell bei € 1.666.667,--, die Finanzhilfen betragen € 1.000.000,--.

IM RAHMEN DIESES PROGRAMMS IST DIE REALISIERUNG FOLGENDER MAßNAHMEN GEPLANT:

  • Schwerpunkt der Maßnahme „Ortsmitte III“ ist die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes auf dem zur Aspergstraße hin gelegenen Teil der gewerblichen Brachfläche an der Bachsatzstraße. Hier bietet sich die nahezu einmalige Chance in der Ortsmitte auf ausreichender Fläche die Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen.Ergänzt wird der Einkaufsmarktstandort durch eine Wohnbebauung auf der restlichen Fläche. Damit ist eine Nachverdichtung möglich und die Innenentwicklung der Gemeinde gewährleistet.
  • An der Bachsatzstraße beim Rathaus soll eine Neuordnung erfolgen. 
    Nach Abbruch der bestehenden Gebäude kann die Bachsatzstraße nach Osten verlegt und so bei den Gebäuden Bachsatzstraße 4 und 10 Raum für einen derzeit nicht möglichen durchgehenden Gehweg geschaffen werden.

    Damit ergibt sich die Notwendigkeit die Bachsatzstraße als wesentliche Ortskernerschließung neu zu gestalten.

IM RAHMEN DES ENDE DES JAHRES 2011 ABGERECHNETEN SANIERUNGSPROGRAMMES "ORTSMITTE II" KONNTEN FOLGENDE SCHWERPUNKTMAßNAHMEN UMGESETZT WERDEN:

1. Sanierung der Zehntscheune

  • Mitte Juli 2010 wurde der sanierte Festsaal in der Zehntscheune der Öffentlichkeit übergeben. Es handelte sich um eine Zwischenetappe zur Gesamtsanierung der Zehntscheune. Unter anderem wurden die Fenster erneuert, eine neue Heizung installiert, neue Elektroinstallationen eingebaut und die Decke herausgenommen und der Raum bis in den Dachspitz hoch geöffnet. Daneben wurde ein Mehrzweckraum mit Küche in die Zehntscheune eingebaut. Sämtliche Parkettböden im Eingang, Mehrzweckraum, Saal und Bühne wurde belassen, ebenso der Steinbelag im Treppenhaus.

    Bestuhlung im Festsaal   Blick durch den ganzen Festsaal Richtung Bühne   

2. 2. Bauabschnitt Museumsscheuer

  • Bauarbeiten für den Bauabschnitt 2 wurden im Jahr 2001 und 2002 ausgeführt. Sie umfassten die komplette Sanierung der Scheune inklusive des darunter liegenden Gewölbekellers unter denkmalpflegerischen und brandschutztechnischen Aspekten. Eine WC-Anlage wurde im Bereich des Bauabschnittes 1 eingebaut. Es wurden weitere Ausstellungsflächen für die Museumsscheuer auf verschiedenen Ebenen errichtet.

3. Sanierung Haus Goldgasse 16

  • Im Jahr 2006 wurde am Gebäude Goldgasse 16 das Dach saniert, es wurden neue Fenster eingebaut und die südliche Außenfassade wurde neu hergerichtet.

4. Erneuerung der Kanalisation und Wasserleitung einschließlich Straßenausbau in der Lindenstraße und „Mini-Kreisel“

  • Die Gemeinde Ofterdingen hat nach der Kanal- und Wasserleitungsauswechslung einen vollständigen Straßenneubau in der Lindenstraße durchgeführt. Im Zuge der Ortskernsanierung bekam die „Haupteinfallstraße“ in den Ortskern ein völlig „neues Gesicht“.

    Die Kanalisation und Wasserleitung wurden auf einer Länge von ca. 170 lfm ausgewechselt. Hierbei wurde auch die Bundesstraße B 27 auf einer Länge von ca. 16 lfm durchpresst.

    Die Lindenstraße mündet in einen neu angelegten Mini- Kreisverkehrsplatz mit einem Durchmesser von 18 Meter, der die Lindenstraße mit der Bachsatzstraße und der Brühlstraße, elegant und übersichtlich verbindet.

    Mini-Kreisverkehr Lindenstraße / Bachsatzstraße / Brühlstraße

    Die Tiefbauarbeiten wurden am 20. August 2007 begonnen und zum Jahresende 2007 abgeschlossen. Die Straßenbauarbeiten wurden nach der Weihnachtspause begonnen und konnten im Beisein von Landrat Walter und Bürgermeister Reichert Ende Mai 2008 für den Verkehr freigegeben werden.

5. Sanierung Mittelgasse / Bachstraße

  • Die Ortskernsanierung in der Gemeinde Ofterdingen wurde mit der Sanierung der Mittelgasse und Bachstraße im Jahr 2009 fortgesetzt.

    Im Juni 2009 wurde mit der Mittelgasse, einschließlich Webergasse begonnen. Die Fahrbahn wurde mit einer Breite von ca. 4,50 Meter ausgebaut. Eine ca. 50 Zentimeter breite Granit-Rinne trennt die Fahrbahn von der ca. 1,00 bis 1,50 Meter breiten, gemischt genutzten Fläche. Dieser Bereich ist vollständig, bis an die bestehenden Gebäude, mit Betonpflaster ausgelegt.

    Im September 2009 wurde mit der Sanierung der Bachstraße begonnen. Die Bachstraße erhielt teilweise eine neue Trassierung, so dass ein Teilstück der bestehenden Straße komplett zurückgebaut und ein weiteres Teilstück komplett neu aufgebaut wurde. In der Bachstraße ist ein separater Gehweg ausgewiesen.
    Der verbindende Platz, das sogenannte „Auge“, der die Mittelgasse und die Bachstraße zusammenführt, wurde fertig gestellt.

    Bepflanztes Auge
    Das „Auge“ ist ein Hochbeet welches, wie ein Auge geformt, mit Granit- Stehlen eingefasst istund als Iris einen Blumentrog mit einem Durchmesser von 2,0 m hat.

    Neue Ruhebänke und Bäume
    In diesem Bereich wurden auch Straßenbäume gepflanzt und Ruhebänke aufgestellt.

Sanierung Kindergarten Ursulastraße (über das Sonderprogramm IVP gefördert)

  • Der Baubeschluss für die Maßnahme erfolgte im Frühjahr 2008. Baubeginn war im September 2008. Am 19.09.2010 konnten die sanierten und umgebauten Räumlichkeiten des Kindergartens Ursulastraße eingeweiht und offiziell übergeben werden.

    Das Gebäude wurde energetisch, brandschutztechnisch und auch funktional komplett saniert.
    Das Hauptgebäude wird zukünftig vom 2-gruppigen Kindergarten benutzt und wurde dafür im Erd- und Dachgeschoss umgebaut.

    Im Zwischen- und Anbau wurde der Grundriss entsprechend den Bedürfnissen von 2 Gruppen der Bambini-Kindergruppe umgestaltet.

    Neue Spielecke im Kindergarten Ursulastraße    Neue Kindertoiletten im Kindergarten Ursulastraße