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Sonderübung - alternative Rettungsmöglichkeiten


Am Dienstagabend traf sich eine kleine Gruppe der Einsatzabteilung, um außerhalb des regulären Dienstplans eine Sonderübung abzuhalten.

Ziel der Übung war es, spezielle Rettungstechniken zu trainieren, die bei der Personenrettung aus Höhen oder Tiefen eingesetzt werden können.

Muss beispielsweise der Rettungsdienst bei der Rettung einer verunfallten oder erkrankten Person Seitens Feuerwehr unterstützt werden, kommt in den meisten Fällen eine Drehleiter zum Einsatz.

Ist das allerdings aufgrund enger Platzverhältnisse nicht möglich, muss die Feuerwehr auch einen „Plan B“ zur Hand haben.

Mittels einer Leiterrutsche und dem Einsatz der Schleifkorbtrage, können Personen schonend, sicher und in relativ kurzer Zeit gerettet werden.

Hierbei wird die Schleifkorbtrage von einer Einsatzkraft mittels Feuerwehrleine und einem Halbmastwurf sicher abgelassen.

Die Leiterrutsche kann aber nicht nur bei der Rettung von Personen aus der Höhe angewendet werden, sondern auch zur Rettung von Personen aus der Tiefe.

Als Übungsszenario diente hier eine in ein Bachbett gestürzte Person an einem steilen, unwegsamen Gelände.

Durch den Einsatz der Leiterrutsche, konnte auch hier eine zügige und sichere Rettung der Person simuliert werden.

Eine weitere Möglichkeit der Personenrettung über einen alternativen Rettungsweg stellt der Leiterhebel dar.

Diese Methode hat den Vorteil, dass der Patient bei der Rettung nahezu die ganze Zeit in einer waagrechten Position liegt.

Das kann bei verschiedensten Verletzungs- und Krankheitsbildern entscheidend sein.

Zum Abschluss des Abends wurden noch einige Rettungstechniken vorgestellt, die bei der Rettung von verunfallten Atemschutzträgern eingesetzt werden können.

Dabei gilt es i.d.R. keinen Schönheitspreis zu gewinnen, sondern die verunfallte Einsatzkraft schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich zu bringen.

Hier kam auch das neu beschaffte IRS-System (integriertes Rettungssystem) zum Einsatz, was sich wieder einmal als sehr gute Anschaffung darstellte.

Bei den Übungen wurde einmal mehr deutlich, über was für eine gute Ausstattung die Freiwillige Feuerwehr Ofterdingen verfügt und was wir in der Lage sind zu leisten.

Damit das vorhandene Wissen und die zur Verfügung gestellte Technik aber auch richtig und gut eingesetzt werden können, heißt es „ÜBEN ÜBEN ÜBEN“

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Redakteur / Urheber
Roman Werz