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Nachricht

Waldumgang 2025 – Gemeinsam für unseren Wald


Bei trockenem Herbstwetter fand der Waldumgang 2025 statt – und erfreute sich großer Beteiligung. Eine gut gelaunte Gruppe aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern, darunter auch einige Gemeinderäte, machte sich gemeinsam mit Herr Gerster, unserem Förster und dessen Vorgesetzten, Herr Hörnig, auf den Weg in den Wald.

Kollage Waldumgang (Teil 1)

Im Zentrum standen diesmal die Funktionen des Waldes für den Menschen und umgekehrt: Schutzfunktion (Tierschutz, Naturschutz, Ressourcenschutz, …), wirtschaftliche Funktion (Holz als Baustoff, Verkauf und Vermarktung, Arbeitseinsätze, …), Erholungsfunktion (Sportlich oder gemütlich durch den Wald, jedoch nicht zum Feiern, …)

Schnell war klar, dass die Übergänge zwischen den Funktionen fließen sind und für die Teilnehmer mal der eine und mal der andere Aspekt überwiegt.

Ein zentrales Thema war der Privatwald, der etwa ein Drittel der Waldflächen ausmacht. Viele Privatwaldbesitzer stehen vor großen Herausforderungen und suchen den Rat beim Förster, der gerne beratend zur Seite steht – sei es bei der Wiederaufforstung, bei Pflegemaßnahmen oder bei der Auswahl klimaangepasster Baumarten. Förster Gerster betonte, wie wichtig Beratung und langfristige Planung sind, damit auch kleinere Waldflächen sinnvoll und nachhaltig bewirtschaftet werden können. Positive und gleichzeitig unterschiedliche Ansätze wurden vor Ort betrachtet und von den jeweiligen Waldbesitzern vorgestellt. Die eine oder andere Ecke hat sich als erholsames Kleinod entpuppt und Staunen hervorgerufen.

An einigen Stellen wurde deutlich, wie stark der Klimawandel den heimischen Wald verändert hat. Hitze, Trockenheit und Schädlingsbefall setzen vielen Baumarten zu, insbesondere Fichtenbeständen, den Eschen, aber auch Buchen und Eichen sind betroffen. Anhand von Beispielen erklärte er, welche Maßnahmen notwendig sind, um den Wald widerstandsfähiger zu machen und welche Baumarten künftig besser mit den veränderten Bedingungen zurechtkommen. Kurz und knapp: Die Mischung macht‘s.

Auch das Thema Fördermöglichkeiten wurde angesprochen. Die Teilnehmenden erfuhren, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie dabei vorgegangen werden kann.

Ein Highlight des Rundgangs war die gemeinsame Pause an der Maisenharter Hütte: Bei selbstgebackenem Brot, hausgemachter Kräuter- und Tomatenbutter sowie geräucherter Wurst, konnte sich die Gruppe stärken und über die unterschiedlichsten Themen austauschen.

Kollage Waldumgang (Teil 2)

Herzlichen Dank an Herrn Gerster und Herrn Hörnig für die Vorbereitung und die zahlreichen interessanten Einblicke in ihre Arbeit. Herzlichen Dank an Herrn Gimmel für die historischen Ausführungen und herzlichen Dank den Privatwaldbesitzern Herrn Sulz und Herrn Lutz für die Einblicke und ihr großes Engagement. Herzlichen Dank an das Ehepaar Möck für die Vorbereitung des leckeren Vespers sowie Herrn Schwarz für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung.

Ihr Simon Wagner
Bürgermeister