Volltextsuche auf: https://www.ofterdingen.de
Volltextsuche auf: https://www.ofterdingen.de

Nachricht

Sind die Busse morgens zu voll – insbesondere im Winterhalbjahr?


Uns haben Meldungen besorgter Eltern und erwachsener Fahrgäste erreicht, dass die Busse während des Berufsverkehrs am Morgen besonders überfüllt seien und viele Personen im Gang stehen müssten bzw. kein Platz mehr im Bus sei. Insbesondere betroffen ist die Linie 7613 zur Hauptverkehrszeit von Mössingen über Ofterdingen nach Tübingen (Abfahrt 6:26, 7:00, 8:20 Uhr). Die Gemeindeverwaltung hat nach Bekanntwerden die für den ÖPNV zuständige Stelle des Landratsamts kontaktiert, die wiederum an den Betreiber SWEG weiterverwiesen hat.

Die SWEG hat in der Woche vor den Osterferien (23.03. bis 27.03.2026) sowie an zwei Tagen der Vorwoche Fahrgastzählungen durchgeführt. Das Ergebnis sind 72-84 Personen pro Fahrzeug – beim Fahrzeug mit der größten Auslastung (Abfahrtszeit 7:00 Uhr in Mössingen). Laut Auskunft der SWEG sind in den Linienbussen 98 Personen zugelassen – innerorts genauso wie auf der B27. So gesehen ist der Busverkehr regelkonform.

Dennoch besteht die Frage nach Lösungsansätzen. Hierbei muss zwischen Handlungsmöglichkeiten für die Kostenträger (a) und für die Fahrgäste (b) unterschieden werden:

a)    Die SWEG hat keine zusätzlichen Gelenkbusse im Depot, die während der fraglichen Zeit eingesetzt werden könnten. Diese müssten extra angeschafft werden – oder alternativ ein zusätzlicher „normaler“ Bus samt zusätzlichem Fahrer. Für beide Varianten müsste die bestellende Kommune die vollen Kosten tragen, was immens hohe Summen bedeuten würde, die wir uns nicht leisten können.

b)    Die SWEG beobachtet, dass Fahrgäste mit Rucksäcken Sitzplätze blockieren und Rucksäcke auf dem Rücken tragen. Dadurch geht wertvoller Platz verloren – außerdem stellt dies ein Sicherheitsrisiko da. Der Appell lautet daher: Rucksäcke müssen zwischen den Beinen auf dem Boden abgestellt werden – oder sitzend auf dem Schoß. Auf diese Weise entsteht sowohl bei den Sitzplätzen als auch bei den Stehplätzen mehr Freiraum. Dadurch würde dann auch die zugelassene Personenzahl bestmöglich in den Bus passen. Außerdem steigt dadurch die Sicherheit für alle Fahrgäste.

Ihre Gemeindeverwaltung

ÖPNV Bild