Rückblick auf die Markungswanderung
Die Markungswanderung am 02. August 2026 hielt für die Verantwortlichen und die Teilnehmer einige Überraschungen parat. Positiv überrascht hat beispielsweise die Temperaturentwicklung: Zuerst waren über 37 °C angesagt, letztendlich waren es dank eines „Lüftles“ recht angenehme 32 °C. Dennoch wählten einige statt der Rundwanderung den direkten Weg zur anschließenden Hockete auf den Schulhof, wo Kaffee, Kuchen, Rote Würste und Getränke warteten.
Eine weitere Überraschung hatte sich in den Tagen vor der Wanderung zugetragen: Das Motto „Äcker, Wiesen und ein Kriminalfall“ musste kurzerhand auf 2027 verschoben werden, da der vorbereitete Wanderführer Hans-Dieter Wagner gesundheitlich angeschlagen war. Da Krankheiten meist unvorhersehbar auftreten, war Improvisation und Zusammenarbeit gefragt. „Wir halten doch zusammen und unterstützen uns gegenseitig“, hat Manfred Lutz, Vorstand des Albvereins, mehrfach angemerkt und sich neben der Organisation des gemütlichen Teils an der Burghof-Halle kurzerhand bereiterklärt, zusammen mit Werner Gimmel eine spontane Wanderung vorzubereiten. Dieser hat sich nach seinem Abschied im letzten Jahr, mit großer Betonung auf „wirklich ein letztes Mal“, aus dem Wanderführer-Ruhestand reaktivieren lassen.
Unbeirrt von all diesen Überraschungen haben sich viele Ofterdingerinnen und Ofterdinger pünktlich auf 13 Uhr am Brunnen in der Friedrichstraße eingefunden. Die „Roosäcker“ sind Namensgeber für die dortig beginnende Roosäckerstraße und gleichzeitig das Thema der ersten Station. Flurnamen und deren Herkunft prägen die Wanderung – von den Roosäcker über den Heimgarten, Geißenbrunn, Bienwund, Hatzenhardt, Ried, Scheurers Wiesle und Fohloch geht „Beim Brückle“ die hitzebedingt gekürzte Tour zu Ende. Eine kurze Rast- und Erfrischungsstation am Schützenhäusle tat echt gut – und auf der dortigen beschrifteten Übersichtskarte können sich die Wanderer die Tour und Flurnamen noch einmal auf einem Luftbild anschauen.
Am Ende bleibt ein großes Dankeschön an den Albverein, insbesondere an Hr. Lutz und Hr. Gimmel – sowie die Vorfreude auf 2027 – dann mit „Äcker, Wiesen und ein[em] Kriminalfall“.
Ihr Simon Wagner, Bürgermeister