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Einsatzbericht Einsatz - Nr. 30 / 2026: mehrere brennende Ölfilteranlagen


Ein Brand in einer Filteranlage eines Betriebs in der Straße Haidschwärze in Ofterdingen beschäftigte am Dienstag die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Aufgrund hoher Temperaturen von rund 600 Grad Celsius und wiederholter Rückzündungen gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig.

Drei Betriebsangehörige sowie zwei Feuerwehrangehörige wurden medizinisch untersucht.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits eine starke Rauchentwicklung sichtbar.

Rauch trat aus zwei Schornsteinen sowie aus dem Dachbereich des Betriebs aus. Aufgrund der Lage erhöhte die Feuerwehr das Alarmstichwort und forderte einen weiteren Löschzug nach.

Betriebsangehörige hatten bereits erste Löschversuche mit Pulverlöschern unternommen. Nach ersten Erkenntnissen brannte eine Filteranlage, die zuvor stromlos geschaltet und deren Gaszufuhr abgestellt worden war. Drei Betriebsangehörige hatten Rauchgase eingeatmet und wurden dem Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung übergeben.

Die Feuerwehr bereitete einen Löschangriff unter Atemschutz vor. Nach dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Während sich ein Abschnitt auf die Brandbekämpfung konzentrierte, kontrollierte der zweite Abschnitt die Dachfläche und das übrige Gebäude.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig.

In der Filteranlage befanden sich metallische Filter mit Ölen und Fetten. Die Einsatzkräfte stellten Temperaturen von rund 600 Grad Celsius fest. Zunächst wurde versucht, den Brand mit Pulver- und CO₂-Löschern zu bekämpfen und Rückzündungen zu verhindern.

Aufgrund der weiterhin hohen Temperaturen entzündete sich die Anlage jedoch mehrfach erneut. Zusätzlich wurde ein Abrollbehälter mit Sonderlöschmitteln angefordert.

Während der Löscharbeiten erlitten zwei Feuerwehrangehörige einen Stromschlag.

Beide wurden durch einen Notarzt an der Einsatzstelle untersucht und versorgt. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Die zuständigen Energieversorger für Strom und Gas wurden ebenfalls zur Einsatzstelle gerufen.

Nachdem sich der Brand erneut ausgebreitet hatte, setzte die Feuerwehr schließlich Wasser zur Brandbekämpfung und intensiven Kühlung der Filteranlage ein. Dadurch konnte die Temperatur deutlich reduziert und der Brand vollständig gelöscht werden.

Anschließend wurde die Halle mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an den Betreiber. Zur Sicherheit wurden weitere Brandnachschauen nach einer beziehungsweise zwei Stunden festgelegt.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Ofterdingen und Mössingen sowie Rettungsdienst, Notarzt, Polizei und die zuständigen Energieversorger. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde zudem eine Warnung der Bevölkerung über die Warn-App NINA veranlasst.

Vielen Dank an alle am Einsatz beteiligten Einsatzkräfte für die hervorragende Zusammenarbeit !

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Redakteur / Urheber
Roman Werz