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Nachricht

Bekanntgaben des Bürgermeisters 2026


1.  Haushalt, Finanzen & Rahmenbedingungen

a)   Gigabit: 90 % der Förderung vorab abgerufen

Wir haben eine Auszeichnung für den Gigabit-Ausbau in Form des Gigabit-Awards für über 98,5 % Gigabitverfügbarkeit im gesamten Ortsgebiet erhalten. Endlich gab es den ersten Mittelabruf für den lange vollendeten Ausbau im Gewerbegebiet. Inzwischen konnten 90 % der Fördermittel vorab abgerufen werden. Insgesamt werden 80 % der Gesamtsumme des Ausbaus durch Fördermittel abgedeckt. Dazu beigetragen haben unter anderem die Ortsrundgänge mit Landrat Dr. Bednarz und MdB Naser. letzterer konnte anschließend auch in Berlin nachhaken.

b)  Kommunen am Limit

Am 23.06.2026 fand der Aktionstag „Kommunen am Limit“ statt. Wenn Bund und Länder die Kommunen nicht deutlich stärker unterstützen, fehlt zunehmend das Geld für wichtige Aufgaben vor Ort – unter anderem für Feuerwehr, Kitas, Pflege und Betreuung, ÖPNV, Straßenbau, Jugendtreffs, Wohnungsbau, Büchereien, Schulen, Vereine und Ehrenamt sowie Grünpflege. Bund und Länder müssen handeln, damit Städte und Gemeinden handlungsfähig bleiben und ihre wichtigen Aufgaben auch künftig erfüllen können.

c)   Finanzzwischenbericht: 2026 schwieriger als erwartet

Das vorläufige Rechnungsergebnis für 2025 ist besser ausgefallen als erwartet. Das erste Halbjahr 2026 lief dagegen schlechter als erwartet. Insbesondere bei der Gewerbesteuer ist ein noch stärkerer Rückgang als im bereits konservativ angesetzten Plan zu beobachten. Nach 4,7 Mio. Euro im Jahr 2024 geht die Tendenz für 2026 in Richtung 3 Mio. Euro – damit fast 2 Mio. Euro weniger innerhalb von zwei Jahren. Nun blicken wir gespannt auf die Herbststeuerschätzung; damit lässt sich dann eine bessere Prognose treffen, die auch für den Haushaltsentwurf 2027 grundlegend sein wird.

d)  Steuern: 2026 bewusst nicht erhöht

Wie bereits bei der Haushaltseinbringung und -verabschiedung angesprochen, wurde 2026 auf Steuererhöhungen, insbesondere bei den Grund- und Gewerbesteuern, verzichtet. Im Herbst wird sich der Gemeinderat mit Blick auf das kommende Jahr erneut mit dieser Thematik beschäftigen. Vermutlich wird an der einen oder anderen Schraube gedreht werden müssen. Nachdem bereits einige Jahre keine Erhöhung erfolgt ist, ist außerdem davon auszugehen, dass die Aufsichtsbehörde beim Haushalt 2027 auf die Einnahmesituation schauen bzw. eine Anpassung der Einnahmen erwarten wird.

Die ausführliche Version der Bekanntgaben zu diesem Kapitel finden Sie hier als Video:
Link zum Video (Weiterleitung zum YouTube-Kanal der Gemeinde Ofterdingen)

2.  Kinder, Jugend & Bildung

a)   Burghof-Schule:

An der Burghof-Schule wurden im Frühjahr neue Fahrrad- und Rollerständer aufgestellt. Aktuell wird der Fußboden in einem Raum des Hauptgebäudes gewechselt, der besonders in die Jahre gekommen war. Außerdem konnten Kletterseile in der Burghof-Halle bereits getauscht werden.

Zwei Projekte verzögern sich aktuell: Die Klimatisierung des dritten Raummoduls sowie die Reparatur der großen Basketballanlage in der Burghof-Halle sind bereits seit längerer Zeit beauftragt. Die Umsetzung durch Fachfirmen zieht sich allerdings länger als gedacht. In den Sommerferien konnten immerhin erste Arbeiten daran gemacht werden. Die Vorbereitungen für den Erweiterungsbau der Burghof-Schule beschäftigen die Verwaltung und schreiten voran.

b)  Burghof-Schule und Burghof-Halle: Heizlast wird berechnet

Die Berechnung der tatsächlichen Heizlast von Burghof-Schule und Burghof-Halle wurde beauftragt, um das weitere Vorgehen festlegen zu können. Es gibt mehrere mögliche Lösungen – allerdings sind alle mit sehr hohen Kosten verbunden. Umso wichtiger ist eine gute Planung mit fundierten Berechnungen.

c)   FSJ: Verstärkung zum neuen Schuljahr

Die FSJler sind gefunden und beginnen zum neuen Schuljahr. Im Gegensatz zum letzten Jahr konnten für 2026/27 alle Stellen besetzt werden, sofern niemand kurzfristig absagt.

d)  Kinderhaus: Erfolgreicher Start

Das Kinderhaus wurde eingeweiht und ist sehr gut gestartet. Trotz der sehr hohen Temperaturen kamen viele interessierte Besucherinnen und Besucher zur Einweihung. Wir wünschen viel Freude am Spielen und Leben im neuen Haus!

e)   Kinderhaus Ursulastraße: Krippe und Kindergarten wachsen zusammen

Ab September werden die Kinderkrippe Bambini und der Kindergarten Ursulastraße zum Kinderhaus Ursulastraße zusammengeführt. Der Prozess wächst sowohl pädagogisch als auch räumlich Schritt für Schritt zusammen. Für die Kinder ergeben sich insbesondere Vorteile, weil sie mehr voneinander lernen und als ältere Krippenkinder in ihrem eigenen Tempo in den Kindergarten hineinwachsen können. Auch für Eltern und Erzieherinnen ergeben sich Vorteile, beispielsweise weil nur eine Eingewöhnungsphase zu Beginn der Krippenzeit begleitet werden muss. Geplant sind zwei Bambini- und zwei Kindergartengruppen.

Die ausführliche Version der Bekanntgaben zu diesem Kapitel finden Sie hier als Video:
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3.  Ehrenamt, Senioren & Soziales

a)   Seniorenangebote: Gemeinsam neu aufgestellt

Die Angebote für Seniorinnen und Senioren werden gemeinsam mit dem Krankenpflegeverein als Koordinator und allen interessierten Vereinen, Institutionen und Privatpersonen aus dem Ort überarbeitet. Der dritte Abend findet in Kürze statt.

b)  Bürgerauto: Fahrerwechsel geglückt

Der Wechsel bei den Fahrerinnen und Fahrern des Bürgerautos ist erfolgreich gelungen. Herzlichen Dank allen Ehrenamtlichen! Parallel wurde die Koordination neu eingerichtet und Fördermittel akquiriert.

c)   Fleggatreff: Sehr gelungen

Der Fleggatreff wurde sehr gut angenommen und war eine gelungene Veranstaltung. Herzlichen Dank allen Vereinen für ihr Engagement.

d)  Feuerwehr: Viele Einsätze im Jahr 2026

Die Freiwillige Feuerwehr hatte 2026 bereits zahlreiche Einsätze, darunter waren dieses Jahr besonders viele Brandereignisse. Es werden Feuerwehrmänner und -frauen gesucht, die tagsüber verfügbar sind – beispielsweise, weil sie in Ofterdingen arbeiten – und vielleicht sogar bereits einen Feuerwehr-Hintergrund mitbringen, um die Ofterdinger Mannschaft tagsüber unterstützen zu können.

e)   Vereinsförderung: Neuaufstellung wird vorbereitet

Die Vereinsförderung beschäftigt die Gemeinde weiter. Nach dem Einholen von Informationen bei den Vereinen, dem Abgleich mit anderen Kommunen und ersten Ausarbeitungen der Verwaltung geht es im Herbst/Winter mit einer Klausurtagung des Gemeinderats weiter. Anschließend wird das Thema in öffentlichen Gemeinderatssitzungen behandelt, sodass die weitere Entwicklung auch von der Öffentlichkeit mitverfolgt werden kann.

Die ausführliche Version der Bekanntgaben zu diesem Kapitel finden Sie hier als Video:
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4.  Infrastruktur, Verkehr & Mobilität

a)   Verkehr und Parken: Mehrere Bereiche im Blick

Bei mehreren Verkehrsthemen bleibt die Gemeinde dran. Dazu gehören unter anderem(!) die Instandhaltung und Verkehrssicherung des Gemeindeverbindungswegs, die Anpassung des Parkverbots bzw. der Parkzone in der Hafnerstraße sowie der Test des Parkverbots in der Stettenstraße.

b)  Alte Rottenburger Straße: Bekannte Problemzone

Eine weiterhin bekannte Problemzone befindet sich rund um den Spielplatz in der Alten Rottenburger Straße. Die Situation lässt sich dort nicht ohne Weiteres lösen. Eine einfache Möglichkeit wäre, dass Autofahrerinnen und Autofahrer bzw. Besucherinnen und Besucher selbstständig im Finsteren Weg parken. Darauf darf gerne freundlich hingewiesen werden, da viele dies vielleicht nicht wissen, insbesondere Auswärtige.

c)   Schlaglöcher: Neues Verfahren kommt

Die Instandsetzung der Schlaglöcher mit dem neuen Verfahren hat sich durch die Ferien etwas verzögert, soll aber zeitnah umgesetzt werden.

d)  teilAuto: Carsharing an der Insel. Mit Verhandlungsgeschick ohne Kosten für die Gemeinde Ofterdingen

Das Carsharing-Angebot von teilAuto an der Insel ist neu hinzugekommen. Durch geschickte Verhandlungen ist das Angebot für die Gemeinde Ofterdingen und damit für die Allgemeinheit kostenneutral: Die Gemeinde stellt den Parkplatz zur Verfügung, teilAuto das Elektrofahrzeug. Im Frühjahr 2027 werden die Stadtwerke Rottenburg eine Ladesäule aufstellen und die Kreissparkasse Tübingen übernimmt als Sponsor die Kosten für den Netzanschluss der dann aufgestellten Ladesäule. Herzlichen Dank an alle Partner für dieses herausragende win-win-win-win-Modell!

e)   Digitale Wasserzähler: Erste Erfahrungen gesammelt

Die ersten digitalen Wasserzähler sind bereits montiert und funktionieren. Erste eingehende Fehlermeldungen haben bereits geholfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Wenn innerhalb von drei Jahren alle Zähler ausgetauscht sind, soll in einem nächsten Schritt eine App eingerichtet werden. Damit kann dann jeder selbst seinen Wasseranschluss überwachen – beispielsweise, um Leckagen im Gebäude frühzeitig zu erkennen.

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5.  Ortsentwicklung, Klima & Energie

a)   Photovoltaik: Platz 1 im Landkreis

Bei der Photovoltaik (installierte kWp/Einwohner) liegt die Gemeinde auf Platz 1 im Landkreis Tübingen.

b)  Wärmeplanung: Vom Konzept zur konkreten Prüfung

Die kommunale Wärmeplanung entwickelt sich weiter: Der nächste Schritt führt von der Wärmeplanung zur Machbarkeitsstudie und damit in Richtung einer Prüfung, ob eine tatsächliche Umsetzung in zwei Bereichen im Ort möglich ist (Ortszentrum mit Gewerbegebiet und Oberwiesach laut Vorstellung im Gemeinderat).

c)   Wärmenetz: Machbarkeit rund um den Schulcampus

Als ersten Teil beschäftigt sich die Gemeindeverwaltung intensiv mit der Wärmeversorgung in und um den Schulcampus. Die Agentur für Klimatschutz steht beratend zur Seite, aktuell sind die Heizlastberechnung (2b) und die Machbarkeitsstudie (5b) die nächsten Schritte.

d)  Erneuerbare Energien: Photovoltaik weiter ausbauen

Die Vorbereitungen und der Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere der Photovoltaik, beschäftigen die Verwaltung und schreiten voran; sowohl auf kommunalen Gebäuden als auch beim Solarpark.

e)   Steinlachstrand: Von der Idee zur Umsetzung

Aus einer Idee wurde ein konkretes Projekt. Mit vergleichsweise kleinen Mitteln wurde etwas geschaffen, das in der Bevölkerung gut angenommen wird, danke für die vielen positiven und hilfreichen Rückmeldungen.

f)    Eiswagen: Neuer Standort im Blick

Seit Ostern gibt es freitags den Eiswagen im Ort. Möglicherweise wird es zukünftig einen neuen, schattigeren Standort in der Ortsmitte geben. Hintergrund – und die Antwort auf Nachfragen: In der Bachsatzstraße ist es ohne Schatten teilweise so heiß, dass er nicht kommen kann, da das Eis im Wagen schmilzt.

g)  Innerörtliche Entwicklung: Vorbereitungen laufen

Die Vorbereitungen für die innerörtliche Entwicklung beschäftigen die Verwaltung und schreiten voran. Es geht mal schneller, mal langsamer, insgesamt aber stetig in eine gute Richtung.

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6.  Gemeinde, Verwaltung & Information

a)   Rathaus: Einweihung im November geplant

Die Einweihung des gesamten Rathauses ist für Mitte November geplant. Die letzten Arbeiten im Erdgeschoss, im alten Sitzungssaal und im Außenbereich kommen voran.

b)  Verwaltung: Alle (wieder) unter einem Dach

Nach der teilweisen Fertigstellung des Rathauses ist auch der Fachbereich III räumlich integriert. Damit arbeiten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter einem Dach.

c)   Verwaltung: Neue Strukturen für effizienteres Arbeiten

Die Fachbereiche der Verwaltung wurden in den vergangenen Monaten neu strukturiert. Nach dem Einzug des Fachbereichs III werden die letzten und größten Aufgabengebiete nun schrittweise übergeben. Der Abschluss des gesamten Prozesses ist für Frühjahr 2027 geplant.

d)  Digitale Verwaltung: Umstellung auf und in die Cloud. Sicheres und produktives Arbeiten

Die Gemeindeverwaltung stellt gemeinsam mit einem deutschen Rechenzentrum auf eine Cloud-Lösung um. Dadurch ist die Arbeit deutlich resilienter und sicherer geworden. Gleichzeitig wird das Arbeiten flexibler. Anfang 2027 ist die Umstellung auf Notebooks vorgesehen. Dadurch sollen insbesondere Workflow und Produktivität verbessert werden, beispielsweise bei der ortsungebundenen Zusammenarbeit in Besprechungsräumen etc.

e)   Personelle Veränderungen in mehreren Bereichen

Seit Jahresbeginn gab es drei Wechsel im Gemeinderat. Auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KiTas, des Bauhofs, bei den Hausmeistern und im Rathaus gab und gibt es personelle Veränderungen.

f)    Neue Infobroschüre: Wird vom Bürgermeister in seiner Freizeit zu Ihnen gebracht

Die neue Infobroschüre wurde fertiggestellt und wird aktuell vom Bürgermeister verteilt. Vielleicht treffen wir uns dabei und es ergeben sich weitere Gespräche. Nebeneffekt: Das spart hohe Versandkosten; der Verwaltungschef geht als Vorbild voran und unterstützt beim Sparen.

g)  Digital informiert: App und Instagram

Über die Ofterdingen App und Instagram werden inzwischen mehr Bürgerinnen und Bürger direkt am Handy erreicht als über den Gemeindeboten oder die Homepage. Trotzdem bleiben Gemeindebote und Homepage wichtige Informationskanäle – insbesondere für umfassende Informationen, Dokumente und ausführlichere Bekanntgaben. Außerdem ist der Gemeindebote unser offizielles und rechtlich notwendiges, Veröffentlichungsorgan, beispielsweise für neu beschlossene Satzungen.

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