Volltextsuche auf: https://www.ofterdingen.de
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Kommunale Wärmeplanung

Im Mai 2025 hat unsere Gemeinde offiziell mit der kommunalen Wärmeplanung begonnen. Ziel dieses Projekts ist es, eine langfristige Strategie für eine zukunftssichere und klimafreundliche Wärmeversorgung zu entwickeln – für alle Haushalte und Gebäude im Gemeindegebiet.

Projektförderung

Die Gemeinde Ofterdingen hat bei der Zukunft-Umwelt-Gesellschaft gGmbH (kurz: ZUG) als Projektträger für das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit einen Antrag auf Förderung zur Erstellung der kommunalen Wärmeplanung gestellt. Der Antrag wurde positiv beschieden. Die Gemeinde erhält für die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung eine 90%ige Förderung für die Beauftragung eines Dienstleisters. Diese Leistungen wurden ausgeschrieben und mit Beschluss vom 29.04.2025 an die Stadtwerke Tübingen vergeben.

Die Eckdaten zum geförderten Vorhaben:

  • Titel des Vorhabens: "KSI: Kommunale Wärmeplanung Ofterdingen"
  • Laufzeit: Das Vorhaben wird aktuell umgesetzt und voraussichtlich bis 31.03.2026 abgeschlossen.
  • Beteiligte Partner: Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags / Nationale Klimaschutzinitiative, Zukunft - Umwelt - Gesellschaft (ZUG) gGmbH als Projektträger, die Stadtwerke Tübingen wurden mit der Umsetzung beauftragt.
  • Förderkennzeichen: 67K29142
  • Ziele und Inhalt: können den nachfolgenden Ausführungen entnommen werden.

Was bedeutet kommunale Wärmeplanung?

Die Wärmeplanung liefert ein umfassendes Bild darüber, wie Gebäude heute beheizt werden, welche Energiequellen genutzt werden und wo Einsparpotenziale bestehen. Aufbauend auf dieser Analyse wird untersucht, welche erneuerbaren Energien oder innovativen Versorgungslösungen künftig genutzt werden können – sei es durch Wärmenetze in bestimmten Gebieten oder durch individuelle Lösungen wie Wärmepumpen, Solarthermie oder Biomasseheizungen in Einzelgebäuden.

So läuft der Planungsprozess ab

Die Erstellung des kommunalen Wärmeplans erfolgt in mehreren Schritten:

1. Bestandsanalyse

Erhebung der aktuellen Gebäude- und Heizstruktur sowie der Wärmeverbräuche im Gemeindegebiet.

2. Potenzialanalyse

Untersuchung von Einsparmöglichkeiten, Abwärmenutzung und dem Einsatz erneuerbarer Energien.

3. Entwicklung von Zielszenarien

Ausarbeitung möglicher Wege hin zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung – regional angepasst an die jeweilige Situation vor Ort.

4. Umsetzungsstrategie

Ableitung konkreter Maßnahmen und Empfehlungen, wie die Ziele Schritt für Schritt realisiert werden können.

Warum jetzt?

Auch wenn die Wärmeplanung für kleinere Gemeinden erst in einigen Jahren verpflichtend wird, möchte unsere Gemeinde frühzeitig handeln. Damit schaffen wir Planungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger, Handwerksbetriebe, Wohnungswirtschaft und alle weiteren Beteiligten – zum Beispiel bei anstehenden Investitionen in Heizsysteme.

Ein weiterer Vorteil: Durch die rechtzeitige Beantragung von Fördermitteln übernimmt der Bund einen Großteil der Kosten für die Planerstellung. Damit ist sichergestellt, dass unsere Gemeinde mit überschaubarem Mitteleinsatz langfristig von der Wärmeplanung profitieren kann.

Wie geht es weiter?

Die Arbeiten zur Wärmeplanung laufen derzeit in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachstellen und Partnern. Die ersten Ergebnisse liegen bereits vor (siehe unten).

Abschlussbericht des Kommunalen Wärmeplans

  • Am 11.03.2026 wurde der Ablschussbericht des Kommunalen Wärmeplans der Gemeinde Ofterdingen veröffentlicht. Dieser steht zum Download bereit.

Vorstellung des Kommunalen Wärmeplans vom 10.03.2026

  • Am 10.03.2026 wurde der kommunale Wärmeplan in einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderats vorgestellt. Dieser beschreibt unter anderem, welche Energieträger heute genutzt werden, wieviel Wärme benötigt wird und woher zukünftig die Wärme kommen könnte.
    Da es sich um eine übergeordnete Strategie handelt, werden keine Aussagen zu einzelnen Gebäuden getroffen. Alle Interessenten sind eingeladen, auf den Entwurfsbericht Rückmeldung zu geben.
    Diese senden Sie gern formlos per E-Mail bis zum 27.04.2026 an hauptamt(at)ofterdingen.de.
     
    Den Entwurfsbericht sowie eine Erläuterung zum Thema finden Sie unter nachfolgendem Link: Kommunaler Wärmeplan Ofterdingen - Entwurfsbericht
     
    Über die geplante Bürgerinformationsveranstaltung werden Sie rechtzeitig informiert.

Zwischenstandsbericht vom 20.01.2026

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivi­täten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellun­gen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nati­onale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kom­munen oder Bildungseinrichtungen.

Link zur Website der Nationalen Klimaschutzinitiative

Kontakt

Alexander Schwarz

Personal, Arbeitssicherheit, Schule, Bauverwaltung und Bauleitplanung

07473 3780-200

Herr Schwarz

Logo Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundes­tages & Logo der Nationalen Klimaschutzinitiative